soziale Dienstleistungen

Fall 207

Rosengarten 7  -  52146 Würselen
Telefon: (02405) 44 34 77
Telefax: (02404) 42 65 61

DOWAS ist eine gemeinnützige
soziale Non-Profit-Organisation.

Insolvenzverfahren durch Finanzmanagement im Rahmen der sonst. sozialen Betreuung abgewendet nach § 305 InsO.

Ein junger Mann, der aus gesundhelitlichen Gründen (psychische Erkrankung) sein Leben nicht organisieren konnte, gelangt in die freiwillige Betreuung durch DOWAS.

DOWAS bewirkt:

  • Klärung bzw. Diagnoseerstellung der psychischen Erkrankung, Verschreibung von Medikamenten, Überwachung und Motivation der Einnahme.
  • Beantragung von Leistungen nach SGB (z. B. ALG II).
  • Erhebung der Forderungen gegen den Betreuten, Erstellen einer Forderungsübersicht.
  • Einbeziehung der Familie.
  • Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens nach InsO.
  • Vorschlag einer außergerichtlichen Einigung zwischen Schuldner und Gläubigern nach § 305 InsO.
  • Lösung weiterer kleinerer sozialer Probleme in Bezug auf Krankenversicherungssituation, Zahnersatz, Wohnungssituation, soziale Integration, Ausbildungs/Berufssituation, ...

Der Vorschlag einer Einigung wurde angenommen, alle Gläubiger konnten befriedigt werden, das Verbraucherinsolvenzverfahren wurde somit erfolgreich abgewendet.

Unter Einnahme der neuen Medikamente konnte der Betreute mitwirken, bei der Lösung seiner Probleme.

Leistungen der ARGE wurden teilweise gewährt, teilweise war ein Widerspruchsverfahren erforderlich, das von einem Kooperationspartner von DOWAS betreut wurde.

Der junge Mann wird in eine neue Wohnung vermittelt, die Miete (auch Strom u. a.) wird von einem Treuhandkonto bezahlt, das von einem Familienangehörigen verwaltet wird. Auf diesem Konto gehen auch Leistungen der ARGE ein.

Eine gesetzliche Betreuung konnte vermieden werden, ebenso die Einweisung in eine stationäre Anstalt. Der junge Mann hat die Chance, sein Leben neu zu ordnen, ohne Altlasten und mit Hilfsangeboten, auf die er zurückgreifen kann.

Die Arbeit von DOWAS war grundsätzlich kostenlos, für die Durchführung des Vorverfahrens des Verbraucherinsolvenzverfahrens wurden jedoch minimale Kosten erhoben. Die Gebühren des Rechtsanwalts wurden vom Staat bzw. DOWAS übernommen. DOWAS erhielt eine Spende, die mind. die Portokosten deckt.

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